Mittwoch, 14. Dezember 2011

...A Death Before Christmas [Part I]


Release als MANTAS


DEATH (MANTAS)


Death By Metal (Demo)

VÖ: 1984

DEATH METAL








Das Jahr 1984 war ein wichtiges Jahr für die noch blutjunge  Death-Metal-Truppe aus dem Süden der USA, die gerade ihren Namen von MANTAS in DEATH geändert hatte und begann erste Rehearsals und Live-Aufnahmen auf Kassetten zu bannen.
Unter den verschiedenen Demos ist  die "Death By Metal" wohl die bekannteste, denn für einige Fanatiker in der Todesmetall-Szene hat sie selbiger ihren Namen gegeben (was aber wohl eine schmeichelhafte Übertreibung ist). Diese Demo erschien nach einer Veröffentlichung unter dem Namen MANTAS im September 1984 noch im gleichen Jahr unter dem Banner DEATH.
Allerdings hatte sich an der Ur-Besetzung zu diesem Zeitpunkt noch nichts verändert. Kam Lee hockt hinter der Schießbude und steuert die Vocals bei, während die Saitenfraktion von Rick Rozz und Evil Chuck bedient werden. Trotzdem gibt es zwischen beiden Versionen einen kleinen Unterschied. Die ehemalige Bandhymne 'Mantas' wurde verworfen, wofür zwei neue Songs drauf gepackt wurden, von denen einer (gemeint ist das hammerharte 'Beyond The Unholy Grave') auch später auf das Album-Debüt "Scream Bloody Gore" wandern sollte.
Ein weiterer Song, den man auch später auf genau dieser Platte wiederfinden sollte, hört auf den Namen 'Evil Dead', der hier eine unbändige Gewalt entfesselt. Mit nicht mal 18 Jahren gehen zeigen die drei Kids aus Florida der Welt, wer die bis dato heftigste Musik zu bieten hat.
Re-Issue als DEATH
Natürlich ist die Qualität unterirdisch im  Vergleich zu den Schuldiners späteren Studioalben, aber hebt sich im direkten Vergleich mit dem damaligen Szene-Standard ab (Merke: damals konnte noch nicht jeder seinen PC zu einem Aufnahmestudio aufmotzen).
Deswegen ist es einfach bewundernswert wie man es mit so primitiven Mitteln schaffen kann, in den Olymp des Extreme Metal aufzusteigen. Hier überzeugt eindeutig die Hingabe und die Begeisterung der beteiligten Musiker, die 1984 mit  viel jugendlichem Enthusiasmus all den geföhnten und geschminkten Halfords und Osbournes den akustischen Stinkefinger zeigt. 
Oder kurz: 100% Prozent authentisch und 200% kultig! 
Wer alle Alben von DEATH daheim hat und glaubt nichts neues mehr hören zu können, sollte mal etwas im Internet stöbern, denn neben dem Original-Demo (das verständlicherweise ein Sammlerstück ist) kann man die Songs auch auf der Tribute-Bootleg "Zero Tolerance II" hören, die wir anderer Stelle genauer vorstellen werden.


[Adrian]

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